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Informationen und Geschichte des CVJM Flacht e.V.
Nachfolgend einige Informationen über unseren Verein:
Satzung des CVJM Flacht
Leitbild des CVJM Flacht
Leitlinien für Mitarbeiter
Grundsätze und Richtlinien für "Helfer"

Seminare und Freizeiten - Adressenliste
Materialliste für die Jugendarbeit

Anfahrskizze Flacht als pdf


Der CVJM Flacht ist ein eingetragener Verein „e.V.“ und wurde 1912 gegründet. Vorstand und Stellvertreter vertreten den Verein nach außen. Der Ausschuss besteht aus 12 Mitgliedern. Wir haben zur Zeit 240 Mitglieder und ca. 70 bis 80 ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Arbeit wird im Evang. Gemeindehaus, im CVJM-Projektehaus, auf der Friedenshöhe sowie in den verschiedenen Hauskreisen durchgeführt. Finanziert wird die Arbeit im wesentlichen durch die Bewirtschaftung und Vermietung unseres Jugend,- und Freizeitheimes auf der Friedenshöhe, Mitgliedsbeiträge, Spenden sowie Zuschüssen.

Der Verein gliedert sich wie folgt:
Jungschargruppen, Mädchentreff, Jungenschaft, Jugendkreis, P-Shuttle, Mitarbeiterkreise, Posaunenchor/Jungbläser, Sportgruppen, Projektehaus, Hauskreise, Gebetskreis, Mitarbeiterbetreuerkreis, Verantwortlichenkreis, Ausschuss und Vorstand.

Zu unserem Verständnis:
Wir verstehen uns als eine freie, unabhängige und missionarische Laienbewegung auf der Grundlage eines evangelischen Christenglaubens. Wir versuchen junge Menschen für ein Leben mit Jesus zu gewinnen, sie zu betreuen, ihnen geistige Heimat zu bieten, damit sie die frohe Botschaft weitersagen können. Durch die verschiedenen Angebote versuchen wir Zurüstung nach Geist, Seele und Leib zu geben.


Jubiläum CVJM Flacht 100 Jahre 2012
Das Jahr 2012 stand ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums des CVJM Flacht e.V. mehr hier


CVJM Flacht 1912 bis 2012 - Die Geschichte ....
Die ersten Anfänge des Vereins reichen bis ins Jahr 1895 zurück. Damals kamen einige junge Männer, veranlasst durch einige Vorträge, sonntagabends zusammen, um miteinander Spiele zu machen und auf Gottes Wort zu hören. Diese Zusammenkünfte waren aber nicht von langer Dauer.

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Auszug aus der Satzung des CVJM Flacht (Jünglingsverein) von 1912

Im Frühjahr 1912 hielt dann der Evangelist Eugen Zimmermann in unserer Gemeinde eine segensreiche Evangelisation. Viele Menschen wurden hier von Gottes Wort getroffen. Besonders unter der Jugend begann durch Gottes Ruf, neues Leben zu erwachen. Herr Zimmermann erkannte, dass das begonnene Werk weitergeführt werden musste. Er schlug deshalb vor, einen Jungmänner- und Jungfrauenverein zu gründen, wie er auch schon in den Nachbargemeinden bestand.

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Anfang der 30-er Jahre. CVJM ein Verein der jungen Männer.

So traf sich bald auch in Flacht eine Gemeinschaft von jungen Menschen unter Gottes Wort und fröhlichem Spiel. Die Sonntagnachmittage verbrachte man gemeinsam. Abends scharte man sich in Emil Feylers Haus um die Bibel. Korbmacher Wilhelm Böhmler, der die Arbeit der Jünglingsvereine von seiner Tätigkeit in Stuttgart kannte, bekam die Leitung übertragen. Am 6. Juni 1912 wurde dann die Gründungsversammlung abgehalten. Elf junge Männer ließen sich als Mitglieder eintragen, darunter auch der damalige Gemeindepfarrer Stürner.

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Rechnung von 1913.

Als 1. Vorstand wurde Wilhelm Böhmler und zu seinem Stellvertreter Kaufmann Wilhelm Essig gewählt. Die Kasse führte Emil Feyler. “Unsere Arbeit ist für die Ewigkeit wichtig.” – diese Aussage von Vorstand Wilhelm Böhmler wurde in den Jahresbericht 1913 aufgenommen und gilt heute noch. Ein Jahr später war der Verein schon 14 Mitglieder stark. Die Sonntagsveranstaltungen erfreuten sich eines guten und treuen Besuches. Kaufmann W. Essig stellte dazu sein Häuschen im Eiterberg zur Verfügung. Von vielen Seiten bekam der Verein Unterstützung. Unter anderem stiftete die Württ. Bibelanstalt 20 Bibeln. Für Stühle und Bänke bekam man Beihilfe, verschiedene Spiele wurden geschenkt, wobei das Krocketspiel einen besonders beliebten Platz einnahm. Nach einigen Monaten wurde der Wunsch immer stärker, einen Posaunenchor zu haben. Otto Ulrich war die treibende Kraft. Unter großen Opfern beschafften sich die angehenden Bläser Instrumente. Bald konnte der erste Choral öffentlich vorgetragen werden. Die Arbeit weitete sich rasch aus. Zusammen mit dem Jungfrauenverein wurde ein gemischter Chor unter Leitung von Friedrich Körner gegründet. Die Sportarbeit nahm ihren Anfang. Für das geistliche Wachstum der jungen Leute trug viel der damalige Jugendpfleger Missionar Seliger bei.

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Alte CVJM´ler beim 50-jährigen Jubiläum 1962: hinten: Friedrich Gommel, Ernst Pflüger, Fritz Holzäpfel, Eugen Pflüger, Ernst Gommel, Ernst Dutt, vorne: Wilhelm Leger, Wilhelm Böhmler und Eugen Holzäpfel.

1914: Dann brach der 1. Weltkrieg über unseren jungen Verein herein. Viele Mitglieder mussten ins Feld ziehen und der Verein schien zu zerfallen. Der CVJM begann aufzublühen, auch in der Posaunenarbeit ging es erfreulich voran. Friedrich Körner übergab die Leitung des Posaunenchores an Ernst Gommel. Laienspiele kamen auf, die dann bei Weihnachtsfeiern o. ä. aufgeführt wurden. Auch die Sportarbeit wurde wieder aufgenommen. Besonders Faustball war sehr beliebt.

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Kochen am offenen Feuer. Jungenschaft beim Pfingstlager im Jahr 1956 in Steinen-bronn.

Höhepunkte im Vereinsleben waren die beliebten Ausflüge und Wanderungen. Zu Fuß, per Bahn und mit dem Fahrrad zogen die jungen Freunde los, und mancher denkt noch gerne an diese Tage zurück. Die großen Treffen des Landes wie Posaunentage und Bundesfeste bildeten Höhepunkte im Vereinsleben und trugen vor allem zur Stärkung der kleinen Gruppe bei. Im Jahre 1930 wurde dem Verein sein Zusammenkunftsraum gekündigt. Der Besitzer bot jedoch das gesamte Haus zum Kauf an. Nach manchen turbulenten Sitzungen beschloss man, ein neues Haus zu bauen.

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Das Gemeinschaftshaus (heute Projektehaus) in der Friedhofstraße wird 1931 gebaut.

Zwischen dem 4. Mai 1931 und dem 23. August desselben Jahres bauten die damaligen Mitglieder das Vereins- und Gemeinschaftshaus in der Friedhofstraße, das dann unter zahlreicher Beteiligung eingeweiht wurde. Die Vereinsarbeit konnte nun im eigenen Haus uneingeschränkt weiter wachsen. Nun kam das 3. Reich mit seiner ideologischen Ausrichtung. Niemand konnte voraussehen, was sich dar-aus entwickeln würde. Die älteren Mitglieder standen der Sache skeptisch gegenüber. Dem CVJM wurde untersagt, seine Arbeit außerhalb des kirchlichen Bereichs zu tun. Es durften keine Fahrten und kein Sport mehr getrieben werden. So wurde die christliche Jugendarbeit auf ihre eigentliche Aufgabe reduziert, nämlich die Jugend zu Christus zu führen. In dieser Zeit fanden mehrere Vorstandswechsel statt. Mitte der 30er Jahre übernahm Wilhelm Leger die Vorstandschaft. Kurz vor dem Krieg wurde Gotthilf Körner zum Vorstand gewählt. In seiner frischen Art verstand er es, die Jugend zu fesseln.

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Fest im Vereinshaus, ca. 1940

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Mädchenkreis Mitte der 50-er Jahre bei einem gemeinsamen Ausflug mit dem CVJM

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Mädchenkreis und CVJM 1957 im Montafon

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Jungenschaft im Jahr 1958 in Eberdingen

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Zweitägiger Ausflug 1958 ins Kleine Walsertal.

Im 2. Weltkrieg waren viele Mitglieder an der Front. Trotzdem ging die Arbeit am Sonntagabend und auch im Posaunenchor weiter. In den Kriegsjahren führte der damalige, nach Flacht zwangsversetzte Gemeindepfarrer Mörike, die Jugendarbeit in sehr geschickter Art weiter. Große Lücken hatte der Krieg in unsere Reihen gerissen. Nach dem Krieg konnte sich die Jugendarbeit in verstärktem Maße entfalten. Es entstanden je nach Altersstufen und Interessen verschiedene Gruppen: Jungschar, Jungenschaft und Jungmännerkreis. Der Posaunenchor wuchs, der Eichenkreuzsport nahm einen großen Aufschwung, es wurden Ausflüge gemacht und Freizeiten veranstaltet.

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Osterwanderung im Donautal 1964.

Fritz Holzäpfel übernahm nach dem Krieg die Vorstandschaft, die er bis 1960 innehatte. Als nach dem Krieg der Sport wieder aufkam, fehlte es an allem. Man hatte keinen Ball. Wir hatten eine Lederhülle, aber keine Gummiblase. Durch Tausch einer Schachtel “Amizigaretten” bekamen wir eine Gummiblase. Schwarzmarktwert einer Schachtel Zigaretten 100 Mark. Unsere ersten sportlichen Versuche im Faustball versuchten wir ganz oben auf der Friedenshöhe, auf einem leicht abschüssigen Gelände neben der Lindenallee. Dort hatten wir auch eine Sprunggrube. Aber wir wollten einen eigenen Sportplatz.

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Erster Ausflug 1952 in das Kleine Walsertal.

Im Jahre 1952 wurde auf der Friedenshöhe ein Grundstück angeboten, das wir erwerben konnten. Da wir damals noch kein eingetragener Verein waren, wurde das Grundstück auf die Evang. Kirche Flacht eingetragen. Der Kaufvertrag vom 11. Februar 1952 lautet: Jakob Essig, Landwirt in Flacht verkauft an die Evang. Kirchengemeinde Flacht folgende Grundstücke auf der Markung Flacht: Par. Nr. 1063 Acker und Steinriegel Ettlesberg 9 ar 82 qm; Par. Nr. 1061 Acker und Steinriegel Ettlesberg 24 ar 30 qm: Gesamt: 34 ar 12 qm. Der Kaufpreis beträgt 200,00 DM und ist sofort zu bezahlen. Der qm kostete damals knapp 6 Pfennige. Nach und nach wurden noch einige Grundstücke dazu gekauft, auch bekamen wir von Emma Mann ein Grundstück geschenkt. So haben wir jetzt einen Platz von ungefähr 130 ar.
1952 hatten wir unser 40-jähriges Jubiläum. Bei der Platzeinweihung am 15. August war ein großes Zeltlager unter der Lindenallee. Nun hatten wir einen Sport- und Spielplatz, aber keine Gelegenheit die Sport- und Spielgeräte unterzustellen. So bauten noch im gleichen Jahr einige junge Mitglieder eine Hütte, die dann jahrelang ihren Dienst tat. Im gleichen Jahr pflanzten wir einige Linden entlang der Hecke. Jeder von den Jungen musste ein Baumloch graben, was nicht jedem leicht fiel.
1960 wurde dann Albert Feyler zum Vorstand gewählt der dieses Amt bis zu seiner Berufung als Bezirksposaunenwart 1968 innehatte.

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Albert Feyler (rechts) übergibt 1968 die Vorstandschaft an Walter Holzäpfel.  

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Jungschar beim Zeltlager im Monbachtal im Jahr 1963.

Anfang der 60er Jahre wurde der Wunsch laut, ein Häusle auf unserem Platz zu bauen. Wir ahnten aber nicht, mit welchen Schwierigkeiten wir zu kämpfen hatten. Da die ganze Friedenshöhe unter Naturschutz steht, wurde das Bauvorhaben einfach abgelehnt. Der damalige Bürgermeister Horst Wurz setzte sich sehr für unsere Sache ein, so dass unser Haus schließlich trotz Bedenken des Naturschutzes genehmigt wurde. Die Genehmigung erhielten wir am 25. Februar 1966. Nun konnten wir bauen. Die Arbeiten erfolgten vorwiegend in Eigenleistung. Am 6. August 1967 war die Einweihung unseres Hauses mit einem großen Festtag für unseren CVJM und die ganze Gemeinde.

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Häusle auf der Friedenshöhe auf der Einladungskarte zur Einweihung 1967. 

Nun hatte die Vereinsfamilie einen Ort, wo sie sich sonntagnachmittags zu Sport, Spiel und zu Gesprächen bei Kaffee und Kuchen treffen konnte. Anfangs war nicht daran gedacht, das “Häusle” zu bewirten, bis dann der Wunsch aufkam, sonntagnachmittags einfache Speisen und Getränke anzubieten. Dann kamen Anfragen von Jugendgruppen, die eine Übernachtungsmöglichkeit oder einen Zeltplatz suchten. Da wir Wasser und Strom und die nötigen sanitären Anlagen hatten, war dies auch der ideale Platz für Jugendgruppen aus nah und fern.

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Treffen der Flachter Jungschar 1968 mit den Pfadfindern im Haus des CVJM Esslingen.

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Vorstand und Korbmacher Wilhelm Böhmler bekommt Besuch in der Bergstraße (ca. 1975)

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Jungscharler gegen Väter - heute noch ein beliebtes Spiel beim Jugendsonntag 1974. 

Es entstanden immer mehr neue Gruppen. Da wir im Vereinshaus Platzmangel hatten, kam am Abend des 10. Februar 1972 Hilde und Günther Bausch, die Leiter des “Treffpunkt”, zum damaligen Vorstand Wal-ter Holzäpfel mit der Bitte, im Vereinshaus neue Jugendräume zu schaffen.

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Silvesterfeier 1975/1976 auf der Friedenshöhe.

So überlegten wir, das ganze Vereinshaus zu unterkellern. Nach vielen Überlegungen nahmen wir die Sache in Angriff. Alle halfen tatkräftig mit. Am 22. April 1972 begannen wir mit dem Ausgraben, es war alles Handarbeit. Danach musste das Fundament Meter für Meter tiefer gelegt werden.  Am 11. und 12. November 1972 feierten wir unser 60-jähriges Jubiläum. Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst mit Pfr. Rolf Scheffbuch, dem damaligen Leiter des Evang. Jugendwerks in Württemberg. Um 14.00 Uhr war Festnachmittag in der Festhalle. Das Thema des Jubiläums hieß: “Mit Jesus in die Zukunft”. Unser Verein war damals noch kleiner. Das sehen wir an den “Regelmäßigen Veranstaltungen” des CVJM Flacht im Jahr 1972: Jungschar für Jungen, Mädchenjungschar, Jungenschaft, Mädchenkreis, Treffpunkt, Familienkreis, Sport, Posaunenchor und Gebetskreis.

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Galliertag 1975 in Mönsheim. Wettkämpfe und Bewertung der selbst hergestellten Aus-rüstung.

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Vorführung beim Ballontag 1976 in Flacht.

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17 Mädchentreffler in einem VW-Käfer; 1976.

Ab 1973 konnten auch Frauen und Mädchen Mitglied werden. Allerdings wurde erst 1986 der CVJM in “Christlicher Verein junger Menschen” umbenannt. Im Februar 1985 startete der Offene Jugendtreff im Vereinshaus. Der Verantwortlichenkreis wurde im Juni 1985 gegründet. Unser Verein wuchs ständig, sowohl was die Gruppenzahl, als auch die Mitgliederzahl betraf. Bei der Jahreshauptversammlung am 1. Februar 1986 wurden 17 neue Mitglieder aufgenommen, so dass wir jetzt 102 Mitglieder waren. Sehr bald litten wir in unserem Vereinshaus wieder an Platzmangel und machten uns Gedanken zwecks eines Um- oder Anbaus. Der Gedanke kam auf, zusammen mit der Kirchengemeinde das Gemeindehaus zu bauen. Der CVJM beteiligte sich an der Finanzierung des Gemeindehauses mit 300.000 DM (150.000,- Euro), was durch Rücklagen, großzügigen Einsatz von Eigenleistungen und natürlich vielen Spenden aufgebracht wurde.

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Jungenschaft 1981 nach dem Gewinn des Jungenschaftslaufs beim Jungenschaftstag in Renningen.

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1987: Richtfest des Gemeindehauses.

Noch bevor mit dem Neubau begonnen wurde, hatten wir 1986 eine Zeltevangelisation auf dem Bauplatz mit der Deutschen Zeltmission. Das Thema lautete: “Leben – lohnt es sich?”  Dann wurde mit dem Gemeindehausbau begonnen. Viele nahmen zwei Wochen Urlaub. Der Bau wuchs und es war eine fröhliche Baustelle, nicht zuletzt, weil es ja auch unser Haus war. So hatten wir nun Platz, um unsere Jugendarbeit auszudehnen. Die unteren Räume wurden praktisch von der Jugend beschlagnahmt. Auch hatten wir oben einen großen Saal für unsere Veranstaltungen. Das Gemeindehaus wurde am 12. September 1987 eingeweiht und im gleichen Jahr hatten wir auch unser 75-jähriges Jubiläum vom 10. bis 18. Oktober 1987 unter dem Thema: ”Mit Jesus zum Leben”.

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Anstatt in ein Freizeitheim zu gehen findet 1988 das Familienwochenende im Flachter Gemeindehaus statt. Abschlussbild am Spielabend mit dem Thema: „Dorfhochzeit“.

Im Juli 1989 war der Hintersee im Berchtesgadner Land Ziel unserer Familienfreizeit, die im Jahr 1997 und 2007 an gleicher Stelle wiederholt wurde.

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1989: Familienfreizeit am Hintersee. 

Der Jugendtreff wurde im Januar 1988 umgestaltet. Eine Skifreizeit im April in Reschen sowie die Kinderwoche mit der Kinderevangelisationsbewegung (KEB) im Mai prägten die erste Hälfte des Jahres 1988. In den Jahren 1990 bis 1992 wurde das Häusle auf der Friedenshöhe vergrößert, eine Heizung eingebaut und die sanitären Anlagen auf den neusten Stand gebracht. Im Januar 1989 wurden Hilde und Günther Bausch verabschiedet, die sich vollzeitlich in die Arbeit des Wörnersberger Ankers rufen ließen.

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Gesprächskreis 1989 am Pfingstwochenende in Hausen.

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Mädchenjungschar 1990. Immer ein Highlight das Wochenende auf der Friedenshöhe.

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Mädchenjungscharwochenende 1993

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1991: Jugendevangelisation Comeback mit  „Sportler ruft Sportler“; hier: Maike u. Matthias. 

Das Jahr 1991 war geprägt von der Jugendevangelisation in der Festhalle, die zusammen mit “Sportler ruft Sportler” durchgeführt wurde. Im Jahr 1993 wurde im CVJM eine neue Organisationsstruktur eingeführt. Unter anderem wurde der Mitarbeiterbetreuerkreis (MBK) neu gegründet. Im August 1993 fand in Flacht der Landesspieltag des ejw statt. Die von 1989 bis 1995 durchgeführten Triathlons wurden 1997 und 1998 als Duathlon mit Laufen und Radfahren ausgetragen. Die Unterstützung der Missionsarbeit wurde 1993 konkreter.

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Familie Markus und Constance Feyler bei ihrer ersten  Ausreise im Jahr 1996 mit Trägerkreis und Familienangehörigen auf dem Flughafen.

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CVJM-Jugendchor beim Jugendsonntag in der Flachter Kirche.

Markus Feyler machte in den Jahren 1994 und 1995 seine Gemeindeanalyse in Flacht. Matthias Büchle nimmt den CVJM als Modellfall um nach eingehender Analyse neue und bessere Konzepte in seiner Ar-beit präsentieren zu können. Im Jahr 1995 fand das Seelsorgeseminar mit Martin Lorch statt.

Das Jahr 1996 hatte im Juni im Rahmen der Feiern zum 25-jährigen Zusammenschluss von Weissach und Flacht das Sponsi-Radrennen im Tal zum Höhepunkt, das wir gemeinsam mit dem CVJM Weissach veranstalteten. Ein Betrag in Höhe von 64.000,- DM an eingefahrenen Spendengeldern konnte an die Weltdienstarbeit des CVJM weitergeleitet werden.

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Pfarrer, Gemeinderat, Vorstände und Verwaltung aus den Ortsteilen mit Tandems bei der Einführungsrunde zum Sponsi-Radrennen 1996. Die Radstrecke verlief zwischen den beiden Ortsteilen und sollte so symbolisch die Gemeinsamkeiten unterstreichen.

Im August 1996 konnte das Vereinshaus in der Friedhofstraße vollständig zum Preis von DM 100.000,- von der Altpietistischen Gemeinschaft übernommen werden. 1997 und 1998 wurden verschiedene Überlegungen für eine zukünftige Arbeit im Vereinshaus gemacht, die schließlich im Jahr 1999 mit dem Umbau zum Projektehaus konkret wurden.

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Kinderbibelwoche 2000 im Gemeindehaus.

MOVIETIME - "zieh´s dir rein“, das waren vier Kinofilme in Ausschnitten unter der Lupe mit Dieter Braun bei der Jugendwoche vom 5. bis 8. Juni 2002 in der Festhalle Weissach. Die Jugendwoche wurde zusammen mit dem CVJM aus Weissach veranstaltet. Im Anschluss an die Jugendwoche treffen sich drei Alpha-Kurse für eine praktische Einführung in den christlichen Glauben.

1999 entwickelten die Leitungsgremien zusammen mit Matthias Büchle erstmals ein Leitbild für unseren CVJM: Neues gestalten - Veränderungen zulassen, missionarische Perspektiven verwirklichen, Mitarbeiter/innen ermutigen und befähigen, Glauben vertiefen. An diesen Leitlinien orientiert sich bis heute die inhaltliche Arbeit unseres CVJM.

2002 wurde unser CVJM 90 Jahre alt. Mit einem Festwochenende vom 15. bis 17. November 2002 feierten wir dieses „kleine" Jubiläum. Im Mittelpunkt des Festabends am Freitag stand die CVJM-Geschichte. Beim Jungschargeländespiel am Samstag hatten Kinder und Mitarbeiter ihren Spaß. Der Festgottesdienst am Sonntag war zugleich Abschluss und Höhepunkt des Wochenendes.

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Dank an die ehemaligen Vorstände beim 90-jährigen Jubiläum 2002. von links: Susanne Herrmann, Walter Holzäpfel, Günther Bausch, Horst Auracher, Armin Thiel und Jochen Pflüger.

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Jungschartag 2003 auf der Friedenshöhe.

Im März 2004 wurde unsere Flachter Festhalle zum ersten Mal zum JesusHouse. Gemeinsam mit dem CVJM Weissach gab es fünf Tage lang Jugendevangelisation per Satellit und ein attraktives Rahmenprogramm vor Ort. „Jesus in my House" wurde für viele Jugendliche zur persönlichen Entscheidung. In der gleichen Form fand JesusHouse noch 2007 und 2011 statt.

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JesusHouse 2004 in der Flachter Festhalle.

Das Jahr 2005 stand im Zeichen der Zelttage. Vom 9. bis 21. Juli 2005 veranstalteten die Evang. Kirchengemeinden und CVJM´s aus beiden Ortsteilen diese Zeltevangelisation im Strudelbachtal zusammen mit dem Amt für missionarische Dienste. Wie in den Jahren zuvor für Jugendliche wurden im Anschluss Alpha-Kurse auch für Erwachsene angeboten.

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Lied der Kinder bei der Zeltevangelisation 2005.

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Spannende Wettkämpfe beim Jugendsonntag im Rahmen der Zeltevangelisation 2005.

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Beim Mitarbeiterfest der Zeltevangelisation 2005.

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Verleihung der Johannes-Brenz-Medaille an Walter (und Martha) Holzäpfel im Januar 2006. Links Pfarrer Edgar Kollmar.

Das CVJM-WM-Studio zur Fußball-WM 2006 ist für viele unvergesslich. Das Sommermärchen fand in und vor unserem Gemeindehaus statt. Seitdem ist die Flachter Fanmeile zur Fußball-WM und EM schon zur kleinen Tradition geworden.

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Spannende Spiele im Gemeindehaus bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland.

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Autokorso nach dem Gewinn des Halbfinales der Deutschen bei der WM 2006

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Investitur 2006 – Rolf Epple begrüßt Pfarrer Rockel mit Familie in unserer Gemeinde.

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JesusHouse 2007

Im August 2007 fand wieder eine CVJM-Freizeit am Hintersee im Berchtesgadener Land statt.

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Besteigung des Hohen Gölls bei der Hinterseefreizeit 2007.

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Hinterseefreizeit 2007 - Treffen mit den bekannten Kombinierern bei einem Ausflug.

Im April 2009 konnten wir Renate Spingler als Jugendreferentin anstellen. Mit der Schaffung dieser Teilzeitstelle - gemeinsam mit der Evang. Kirchengemeinde - konnten wir einen lange gehegten Wunsch umsetzen.

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Einsetzung von Renate Spingler (zweite v. l.) als Jugendreferentin im April 2009.

2011 wurde die Umgestaltung und Renovierung des Untergeschosses im Projektehaus beschlossen und umgesetzt. Damit können wir vor allem für die Arbeit mit Jugendlichen weiterhin zeitgemäße Räumlichkeiten anbieten.

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Umbau Jugendtreff im Projektehaus 2011

Immer wieder wurde unser CVJM in den vergangenen Jahren als Ausrichter verschiedener überregionaler Veranstaltungen angefragt. Der Jungschartag des Evang. Jugendwerks im Bezirk Leonberg 2003, die Deutsche Eichenkreuzmeisterschaft im Fußball 2010 und die Deutsche Eichenkreuzmeisterschaft im Indiaca der Jugend 2011 konnten wie immer Dank vieler engagierter Mitarbeiter ausgetragen werden.

Das Jahr 2012 stand ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums des CVJM Flacht e.V. mehr hier
Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum 2012 (11 MB) hier

Vorstände des CVJM Flacht e.V.:
1912-1937     Wilhelm Böhmler
1937-1945     Wilhelm Leger/Gotthilf Körner
1945-1960     Fritz Holzäpfel
1960-1968     Albert Feyler
1968-1987     Walter Holzäpfel
1987-1988     Günther Bausch
1988-1999     Armin Thiel
1999-2006     Susanne Herrmann
seit 2006       Frieder Essig
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