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Posaunenchor des CVJM Flacht

Bitte informieren Sie sich anhand der folgenden Punkte:

Termine
des Flachter Posaunenchors.
Posaunenchorteilnehmer aus Flacht.
Veranstaltungen und Aktionen des Flachter Posaunenchores.
Jubiläen im Flachter Posaunenchor.
Konzerte an Neujahr, Feierstunde zum 100-jährigen Jubiläum, Soiree.
Dt. Evang. Posaunentag 2016 in Dresden - mit Flachter Beteiligung.
Jungbläserausbildung im Posaunenchor Flacht.

Informationen zur Posaunenarbeit im Bezirk und Land finden sich hier:
Posaunenarbeit im Bezirk Leonberg - Infos unserer Bezirksarbeit
Arbeitsbereich Posaunenarbeit im ejw - unsere Arbeit im Land
Landesposaunentag in Ulm - alle zwei Jahre

Ehrung für langjährige Mitwirkung im Flachter Posaunenchor
Im Gottesdienst am 1. Advent 2014 konnten insgesamt sieben Bläserinnen und Bläser für ihre langjährige Mitwirkung im Posaunenchor Flacht geehrt werden. Für jeweils 40 Jahre Einsatz erhielten 
Markus Leger, Norbert Feyler und Martin Jäckle eine Urkunde des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg überreicht mit einem Vers aus Psalm 100,4 "Danket Gott, lobet seinen Namen". Für 35 Jahre wurde Albrecht Pflüger und für 30 Jahre Christine Jäckle geehrt. Inzwischen 10 Jahre sind Renate Püttmann und Martin Krebs im Posaunenchor aktiv dabei. Pfarrer Harald Rockel und die Kirchengemeinderätin Angelika Frech gratulierten den Geehrten und dankte dem gesamten Posaunenchor für die Mitwirkung im Gottesdienst sowie bei den sonstigen Einsätzen.

Posaunenchor Flacht Ehrung
von links: Martin Krebs, Markus Leger, Renate Püttmann, Martin Jäckle, Christine Jäckle, Norbert Feyler und Albrecht Pflüger.


Posaunenchor Flacht
Posaunenchor Flacht bei der Posaunenfeierstunde am 9.12.2012 in der Flachter Kirche.



Posaunenchor Flacht an Weihnachten 2008:

Posaunenchor
Man könnte sagen, der Posaunenchor ist ein „bunter Haufen“, der sich jeden Freitagabend im Gemeindehaus zur Übungsstunde trifft. „bunt“ sind wir schon, da die Zusammensetzung sehr vielseitig ist. Wir sind generations- und geschlechtsübergreifend. Die 27 Teilnehmer setzen sich aus Schülern, Auszubildenden, einer Studentin, einer Hausfrau, Angestellten, Selbständigen bis hin zum Rentner zusammen. Viele sind zusätzlich im CVJM als Gruppenleiter z.B. in Jungscharen aktiv. Besser würde die Bezeichnung „bunter Strauß“ passen, denn wir versuchen mit unserer Musik den Zuhörern eine Freude zu machen. Wir möchten die Freude, die Jesus in uns gepflanzt hat, durch unsere Instrumente zum Blühen bringen. Das heißt, wir wollen durch die Gabe der Musik, die auch mit viel Üben verbunden ist, Gottes Wort und Gottes Lob den Menschen in unserer Umgebung weitergeben.


Flachter Posaunenchor in Aktion im Jahr 2004

Aktivitäten und Jahresprogramm
Mitgestaltung von Gottesdiensten (auch außerhalb der Kirche),  Geburtstagsständchen bei älteren Mitbürgern unabhängig der Kirchenzugehörigkeit und Mitgestaltung des Seniorenadventsnachmittags der bürgerlichen Gemeinde, Blasen im Leonberger Krankenhaus und im Samariterstift (ca. 2-3 mal im Jahr),  Umrahmung sonstiger Gemeindeveranstaltungen wie Jubiläen, Einweihungen, Einsetzungen, besonderen Festen der anderen Vereine, usw.,  Überregionale Veranstaltungen wie z.B. Missionskonferenzen; in 1997 war die Teilnahme am Jubiläum der Mariaberger Heime in Gammertingen ein besonderer Höhepunkt,  Teilnahme an Bezirks- und Landesposaunentagen, .....  Natürlich spielen wir auch bei Hochzeiten sowie bei Beerdigungen von CVJM-Mitgliedern und Posaunenchorangehörigen. Ein gemeinsames Skiwochenende und das Sommerfest mit der ganzen Posaunenchorfamilie dürfen im Jahresablauf nicht fehlen.  Alle zwei bis drei Jahre beginnen wir mit der Ausbildung einer Gruppe mit ca. 5 Teilnehmern. Nachwuchssorgen haben wir keine. Die Ausbildung ist kostenlos. Dies ist dadurch möglich, dass der Jungbläserleiter wie auch der Chorleiter seinen Dienst ehrenamtlich und ohne jegliche Bezahlung ausüben. Dies entspricht der allgemeinen Handhabung im CVJM. Den Zuschuss der Kirchengemeinde für Notenmaterial und Reparaturmaßnahmen nehmen wir jedoch gerne in Anspruch.
Martin Jäckle (Chorleiter)

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Posaunenchor Flacht im Jahr 1987 unter der Leitung von Armin Thiel.


Unser Posaunenchor Flacht - Gedicht
verfasst und vorgetragen von Christina Franz - Weihnachten 2006

Seit einigen Jahren bin ich Mitglied im Chor;
Ich spielte erst Bass, danach im Tenor,
wo die Männer - bisher spielten sie ohne Damen -
mich freundlich in ihre Mitte aufnahmen.

„Kurs für Jungbläser findet statt",
las ich damals im Mitteilungsblatt.
Mein erster Gedanke war: Warum nicht?
Doch auf welchem Wortteil lag das Gewicht?
Auf „Jung" oder „Bläser", oder war das egal ?
Für Martin war diese Frage banal.
Spontan entschied er in diesem Falle
spitzbübisch grinsend: wir nehmen doch alle!
Ihr kennt ja das knitze Martin-Lachen,
bei dem sich die Augen fast unsichtbar machen,
die verschwinden quasi hinterm Bäckle,
man erkennt bloß noch zwei schmale Schlitz;
Da sieht man sofort: Des isch en Jäckle!
Sein Gotthold lacht nämlich genauso knitz.

Wie schon erwähnt in den Zeilen zuvor
fand ich bei Martin ein offenes Ohr.
Eine Posaune war bereits schon vorhanden,
sie hatte Jahrzehnte im Abseits gestanden.
Spielen tat sie einst Gerhard, mein Gatte,
bis er dann keine Lust mehr hatte.
Sie wurde ins hinterste Eck gesteckt;
ich habe sie wieder zum Leben erweckt.

Im Jungbläserteam war' n wir erst sieben;
fünf sind dann schließlich übrig geblieben.
Simone und Sven, unsere Jungbläserküken,
die beide noch die Schulbank drücken.
Thomas und Moni und ich als Senioren -,
wir sind natürlich viel früher geboren
und kommen ganz sicher aus freien Stücken,
nicht etwa, weil uns die Eltern schicken.
Nachdem wir die Ausbildung abgeschlossen,
gehörten wir endlich auch zu den „Großen".
Am Anfang blies man noch schüchtern und sachte,
aus Angst, dass man falsche Töne machte.
Bei Auftritten war' n wir sehr aufgeregt,
doch das hat sich inzwischen längst gelegt.

Die Jungbläser sind jetzt Christines Ressort.
Sie unterrichtet den Nachwuchs im Chor.
Es ist ihr Bestreben, sie anzuleiten
und für den Hauptchor vorzubereiten.
Zwei Jahre lang wird geübt und studiert,
dann werden sie schließlich bei uns integriert.
In den Startlöchern sitzt allerdings schon
die nächste Jungbläsergeneration.
Inzwischen ist es gar nicht mehr selten,
dass sich Mütter samt Kindern anmelden.
So wie Renate mit Sohn Robin Püttmann
auch sie zog der Bläserchor in seinen Bann.

Alfred und Walter, unsere Chorveteranen,
waren noch Burschen, als sie begannen.
Sie sind immer noch hoch motiviert.
Auch Alfreds Sohn hat sich früh infiziert
mit dem hoch ansteckenden Bläserbazillus.
So wurde auch Thomas ein Chor-Musikus.
Der Epple-, Leger- und Pflügerclan
scheint auch vom Posaunenchor angetan.

Freitags ist immer Übungsstunde.
Wir kommen um acht - manche auch später -
packen aus Ständer und Notenblätter,
spielen die Tonleiter rauf und runter,
das macht unsre Lippen geschmeidig und munter.
Aufmerksamkeit ist nun geboten,
links neben mir sitzt Renate mit Horn.
Wir teilen uns schwesterlich Ständer und Noten
und blicken erwartungsvoll nach vorn.
Zu Martin nämlich, unserem Frontmann,
freitagabends gibt er uns den Ton an.
Er steht dann vor uns und dirigiert,
wobei er nie die Geduld verliert.
Cholerische Anfälle kennen wir nicht,
er bleibt immer ruhig, wenn er spricht.
In meinen erlebten Posaunenchorjahren
ist Martin noch nie aus der Haut gefahren.
Vielleicht geht ihm auch Manches gegen den Strich
und er kocht sogar manchmal innerlich.
Dann wär er ein Meister im Verbergen,
denn es war ihm noch nie etwas anzumerken.

Warum denn in die Ferne schweifen,
wenn das Gute liegt so nah?
So sagte Martin wohl sich selbst,
als er nach einer Frau sich umsah.
Zu seinem Glück fand er Christine,
die zwei sind ein perfektes Paar.
Sie fahren auf derselben Schiene
und ergänzen sich wirklich wunderbar.
Sollte ihr Mann mal verhindert sein,
springt Christine für ihn ein.
Auch sie tut uns ab und zu dirigieren.
Sie gibt das Kommando und wir parieren.

Für die Musik von den alten Meistern
kann man sich immer aufs Neue begeistern.
Bach, Haydn, Händel und Telemann
stehen zum Beispiel auf unserm Programm.
Kann man Gefühle besser ausdrücken
als mit ihren bewegenden Stücken?
Doch auch mit fetzigen, swingenden Weisen
wollen wir unsere Vielfalt beweisen.
Selbst Michael Jackson, den Superstar,
hatten wir schon mal im Repertoire.
So wird auch Modernem Tribut gezollt,
Disharmonien sind da oft gewollt.
Manche erlauchten Musikkoryphäen
würden sich dabei im Grabe rum drehn.

Das Nonplusultra sind ohne Frage
in Ulm die Landesposaunentage,
die unglaublich viele Menschen anlocken,
wo auch die Bläser von Weissach und Flacht
wie Brüder und Schwestern zusammenhocken
und wo man gemeinsame Sache macht.
Zu Gottes Ehre und den Menschen zur Freude.
Die Krönung ist immer das Abschlussblasen,
dann sammeln sich vor dem Münstergebäude
begeisterte Menschen in großen Massen.
Beim gewaltigen Klang der Münsterglocken
bleibt manches Auge nicht lange trocken.

Alle zwei Jahre wird wohl in Ulm
ein Guinnessbuch-Weltrekord aufgestellt,
denn angeblich spielt beim Posaunentag
der größte Bläserchor der Welt.

Weihnachten, Ostern, Konfirmation,
dass wir da spielen, ist schon Tradition.
Ob Ständchen, Beerdigung oder auch Feste,
auch da sind wir gern gesehene Gäste.
Alle Geburtstage von uns Lieben
hat Martin in seinen Kalender geschrieben.
Geschenke und Reden gibt es nicht,
aber ein Ständchen ist quasi Pflicht.
Auf die Offerte, zu dirigieren,
wird jedoch meistens gerne verzichtet,
es möchte sich schließlich ja keiner blamieren.
Man ist aber auch nicht dazu verpflichtet.
Es gibt nur ein paar, die sich nicht genieren,
ihr eigenes Ständchen zu dirigieren.
So haben wir öfter mal unsern Spaß,
doch immer nur in verträglichem Maß.
Wir passen auf und werden ganz still,
wenn Martin die Andacht halten will.
Ein kurzer Impuls, ein Bibelwort,
dann fahren wir mit dem Üben fort.

Ein Teil dieses Chores zu sein ist schön!
Deshalb ist dieses Gedicht sozusagen
als Liebeserklärung an ihn zu verstehn.
Und würde mich heute jemand fragen
nach meinem persönlichen Resümee,
ich würde ihm voll Überzeugung sagen:
hier mitzumachen war 'ne super Idee!

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